Selbstvertrauen, Gefühle, Selbstbild:

Es geht uns selbstverständlich nicht nur um die Aneignung von Wissen oder Fertigkeiten, sondern um die Begleitung und Förderung aller Entwicklungsbereiche:

Sprache, Grob- und Feinmotorik, Wahrnehmung, Gefühle, Selbstbewusstsein, soziale und moralische Verhaltensweisen u. a.

Wie wir es auch aus der „Delphi – Studie“ wissen, sind es vor allem die Zukunftskompetenzen der Kinder, die wir stärken müssen, damit sie in die Lage versetzt werden, problemlos und freudig die Bildungsanregungen der Umgebung aktiv für sich zu nutzen!

Wie bereits in diesem Konzept näher beschrieben, sind auch zum Erwerb der Schulreife als erste Basiskompetenzen ein gutes Selbstwertgefühl und ein ausgeprägtes Selbstvertrauen wichtige Vorraussetzungen.

Im weiter fortgeschritteneren Kindergartenalter soll nun ein wachsendes und sich als positiv abzeichnendes Selbstbild der Kinder dazukommen, sowie eine altersgemäß größere Belastbarkeit, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit erprobt und stabilisiert werden soll! (Stichwort : Resilienz)

Jedem einzelnen Kind wird bei uns mit Respekt und Wertschätzung begegnet.

 

Seine aktuelle Lebenssituation, seine Gefühle, Wünsche und Vorstellungen wollen wir soweit es uns möglich ist, jederzeit beachten und auf sie eingehen, seine Aktivitäten loben und es so oft wie möglich bestätigen.

Wird von uns beobachtet, dass ein Kind sich durch seine persönliche Situation oder durch ein Ereignis in der Gruppe belastet fühlt, in einen Konflikt gerät oder starken Gefühlen ausgesetzt ist ( z. B. Freude, Angst, Traurigkeit, Sehnsucht, Aggression usw.) unterstützen wir es darin, diese Gefühle auszudrücken.

Wo immer notwendig spenden wir Hilfe, Trost und Zuversicht, bemühen uns aber auch darum, ihm Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es mit Belastungs- und Konfliktsituationen immer besser alleine, d. h. mit weniger Hilfe von uns Betreuern zurechtkommen könnte.

Sowohl in zahlreichen Einzel- oder Kleingruppengesprächen, als auch während unserer regelmäßig stattfindenden Kinderkonferenzen, wird zusammen mit den Kindern überlegt und erarbeitet, auf welche Art und Weise Gefühle ausgedrückt werden können, welche Rechte jedes einzelne Kind bei uns in der Gruppe hat und wie wir uns selbst und gegenseitig dabei helfen können, dass jeder sich in der Gruppe geliebt, stark und angenommen fühlt.

Durch unser Vorbild oder durch kleine manchmal spontan initiierte Rollenspiele unter den Kindern üben wir gemeinsam in der Gruppe, wie man sich z. B. entschuldigt, welche Vorschläge zu einer Einigung man machen könnte, oder wie man sich in einer belastenden Situation verhalten kann. Umso älter die Kinder sind, umso besser können sie auch verstehen, dass es jedem einzelnen dabei hilft, sich wohl und leistungsfähig zu fühlen, wenn wir z. B. den Tagesablauf so gestalten, dass Aktivität und Entspannung, körperliche und geistige Bewegung oder Alleinsein und Zusammensein mit anderen sich abwechseln.

 

Selbstständigkeit und Selbstkonzept:

Die immer größer werdende Unabhängigkeit der Kinder von den sie betreuenden Erwachsenen ( der Erzieherin und auch der Eltern) kann nur wachsen, wenn den Kindern je älter sie werden, nicht nur z. B. bei körperlichen Aktivitäten ( Klettern, Hüpfen, Laufen usw.), sondern auch bei den vielen alltäglichen Verrichtungen immer weniger Hilfestellung gegeben wird. Wo immer es sich bei uns im Gruppenalltag anbietet, wird unseren Kindern daher die Möglichkeit eröffnet und sie darin ermuntert, selbstständiger zu werden ( sich alleine an- und auszuziehen, sich um eigene Kleidung und persönliche Dinge zu kümmern, alleine im Bad und auf der Toilette zurechtzukommen, ein anderes Kind zum Spielen aufzufordern, jem. um einen Gefallen zu bitten, ein anderes Kind einzuladen und vieles mehr).

Auch zum Aufbau eines positiven Selbstkonzepts wird in diesen frühen Jahren der Kindheit der Grundstein gelegt. Im Laufe dieser Zeit ist es also entscheidend den Bewusstwerdungsprozess der Kinder zu unterstützen! Wir wollen, dass sie ihre eigenen Stärken erkennen, aber auch ihre Schwächen zu akzeptieren lernen.

Jeder Mensch – auch jedes Kind - hat aber unabhängig von seinen Leistungen, von seiner Herkunft , seinen Lebensauffassungen, seiner Religion, seiner Rasse oder seinen Möglichkeiten, sich ausdrücken oder einbringen zu können, grundsätzlich ein Recht auf Wertschätzung, Respekt und Zuwendung! Diese moralischen Wertvorstellungen sind unabdingbarer Bestandteil meines Konzepts.

 

Eigenverantwortung und soziale Kompetenz; Problemlösefähigkeit und Stressbewältigung:

Wir wollen die Kinder darin unterstützen, Eigenverantwortung zu erlernen und soziale Kompetenzen zu erlangen. Auch ihre Fähigkeit, Probleme selbstständig lösen zu können und mit einem gewissen Maß an „Stress“ fertig zu werden, soll gestärkt werden!

Bei uns werden die Kinder an allen Tätigkeiten oder Veranstaltungen, die die ganze Gruppe oder einen großen Teil betreffen, einbezogen und aktiv beteiligt. Egal, ob es z. B. um das Tischdecken, Vorbereiten eines Rollenspiels mit vielen Kindern, um das Aufräumen oder das Vorbereiten eines Festes ( um nur ein paar Beispiele von vielen zu nennen) geht - alles wird gemeinsam geplant und durchgeführt. Natürlich wird der Ablauf größtenteils von uns Betreuern strukturiert, wir sind aber sehr bemüht, Vorschläge oder Kritik der Kinder möglichst stark mit einzubeziehen und sie bis zu einem gewissen Grad mitbestimmen zu lassen!

Auch bei der Bewältigung von unangenehmen und anstrengenden Situationen, die ganz natürlich in einer Gruppe, die sich täglich mind. fünf Stunden zu den unterschiedlichsten Unternehmungen trifft, auftauchen, versuchen wir die Kinder auf adäquate Weise zu beteiligen. Wenn etwa Konflikte unter den Kindern oder auch zwischen einer Betreuerin und einem Kind, oder wegen eines Missgeschicks aufkommen, werden je nach Situation, einzelne oder alle Kinder nach Lösungsmöglichkeiten gefragt und gemeinsam überlegt, was am sinnvollsten zu tun ist.

Um zu einem Beschluss zu kommen, der uns alle betrifft, wird bei uns öfter einmal demokratisch abgestimmt oder zumindest eine demokratische Lösungsmöglichkeit angestrebt. Da daran immer alle Kinder der Gruppe beteiligt werden, lernen sie schnell, dass jedes Gruppenmitglied sich auch einmal an die Mehrheit anpassen muss und nicht immer auf eigene Wünsche und Vorstellungen eines einzelnen Rücksicht genommen werden kann. Sie machen die Erfahrung, dass in einer Gruppe oft nur einer im Mittelpunkt sein kann,... dass ein konstruktives Gespräch es erfordert, dass man z. B. andere ausreden lässt. Sie lernen mit der Zeit, sich in ein Gespräch einzubringen, aber auch einmal zurückzunehmen. Sie gewöhnen sich mehr und mehr daran, den Mut aufzubringen, ihre eigene Meinung zu äußern, auch wenn diese u.U. einmal auf Ablehnung stößt.

In einem fair ablaufenden Gespräch, Spiel oder auch mal Kampf können die Kinder lernen, dass man nicht immer nur der Gewinner sein kann, dass aber auch das Verlieren auszuhalten ist oder einen sogar anspornen kann, seine Fähigkeiten zu verbessern. Es gibt während unseres Gruppenalltags häufig Gelegenheiten dazu, sowohl Frustrationstoleranz, als auch Ehrgeiz zu entwickeln.

Hilfsbereitschaft und soziales Engagement vermitteln wir den Kindern als besonders hohe Werte und sie sind in unseren Regeln, an die sich alle ( Erwachsene genauso wie Kinder ) halten sollen, fest verankert. Die Kinder ab vier Jahren z. B. haben bei uns schon etwas mehr Freiheiten und Mitbestimmungsrechte ( dürfen z. B. auf dem Gehsteig frei neben unserem Leiterwagen gehen, müssen sich nicht täglich an der Ruhezeit beteiligen usw.) – das gilt aber nur so lange sie sich eigenverantwortlich
und zuverlässig zeigen und wenn sie sich gegenüber den Jüngeren, die noch mehr Hilfe brauchen, sozial und liebevoll verhalten. Wir legen äußerst großen Wert darauf, dass die Kinder bei uns die Grundregeln des guten Umgangs miteinander lernen; dass für sie Freundlichkeit und Höflichkeit selbstverständlich werden.

Sie sollen schon bei uns in der Kindergruppe trainieren, andere Menschen zu verstehen und mit ihnen zu kooperieren. Sie haben bei uns die Chance, erste Freundschaften zu schließen und deren hohen Wert zu erkennen. Eltern und Betreuer sollen ihnen dabei helfen, diese Freundschaften zu pflegen und trotz auftretender Konflikte aufrechtzuerhalten.

Mit der Zunahme an emotionalen und sozialen Kompetenzen erhalten sie mit der Zeit eine immer bessere Menschenkenntnis und eine gute Intuition.

 

Sprachförderung und Literacy – Erziehung:

Die älteren Kinder brauchen anspruchsvollere Anreize zum Üben ihrer bereits erworbenen Kommunikationsfertigkeiten als die Jüngeren   und es soll ihnen auf vielfältige Weise Anleitung und vor allem Material und Gelegenheit geboten werden, sie zu differenzieren und auszubauen.

Die Betreuer müssen mit den Kindern bei allen sich ergebenden Gelegenheiten in gutem, richtigem und abwechslungsreichem Deutsch sprechen. Es werden regelmäßig kleinere oder größere Gesprächsrunden veranstaltet, während denen die Kinder lernen und üben können, sich verbal auszudrücken und positive Gesprächsregeln vermittelt bekommen.Regelmäßig werden in unserer Kindergruppe neue Lieder gelernt oder Gedichte und Rätsel vorgetragen, neue Spiele mit Sprechversen ausprobiert und fast traditionell erfinden die Kinder selber lustige Reime.

Unser täglicher Tagesablauf und unsere Rituale werden fast alle mit sich wiederholenden Liedern, Sprüchen oder auch Gebeten begleitet, die vor allem den Jüngeren bei der Eingewöhnung helfen. Vielen Kindern hilft das regelmäßige Sprechen oder Singen im Chor mit den anderen, eine erste Scheu vor dem lauten Reden in einer fremden Umgebung zu verlieren.

Gerade der Umgang mit Sprache und Kommunikation, hat bei uns von je her einen besonders hohen Stellenwert. Nicht nur die Kinder widmen sich in unserer Gruppe besonders gerne Rollenspielen, dem Spielen mit Handpuppen, dem Vorlesen, Märchen Erzählen, Schmökern in Sachbüchern und dem Nachschlagen von Antworten auf Fragen, die uns z. B. zu einem Projektthema noch beschäftigen. Wir ermuntern bereits die Jüngsten beim Bilderbuch- Betrachten dazu, auch einmal selbst die Geschichte zu erzählen oder nachzuspielen, greifen Kommentare und eigene Erfahrungen, von denen die Kinder beim Vorlesen erzählen wollen, dankbar auf und beantworten selbstverständlich aufkommende Fragen.

Glücklicherweise gibt es bei uns auch immer wieder Eltern, die uns gerne eine Zeitlang Bücher von zu Hause zur Verfügung stellen, weil die Kinder sich wünschen, dass daraus vorgelesen wird oder weil sie zu einem Projektthema gut passen. Es kommt auch sehr gut an, wenn ab und zu Mütter oder Väter bei uns das Vorlesen übernehmen.

Nicht selten kommen Kinder, die wie bei uns schon früh daran gewöhnt werden, Bücher als ein besonders wertvolles, informatives und spannendes, die Phantasie anregendes Medium zu betrachten, später selbst auf die Idee, Bücher, Briefe oder dergleichen mit ersten Schreibversuchen herzustellen - dergleichen wird bei uns sehr gefördert.

Unser attraktives Kinder- Bücherregal übt auf alle Kinder eine große Anziehungskraft aus und zu unserer täglichen „Bücher-Lese-Zeit“ nach dem Essen brauchen wir kein Kind zweimal aufzufordern.

Schon seit Jahren besuchen wir regelmäßig ca. einmal im Monat mit der ganzen Gruppe die Stadtbücherei Neuhausen . Dort darf jedes Kind sich jeweils ein Buch heraussuchen und auch die Betreuer können neue passende Vorlese- und Sachbücher zum Ausleihen auswählen.

 

Kognitive Erziehung und der Wert des Freispiels:

Zur Erläuterung dazu, wie wir die kognitive Erziehung der uns anvertrauten Kinder verstanden wissen wollen, vorweg zwei Zitate:

Das erste stammt von dem Schweizer Psychologen Jean Piaget (1975), der einer der bisher wichtigsten Erforscher des kindlichen Denkens war:

„Die Intelligenz entwickelt sich in der handelnden Auseinandersetzung des Kindes mit den Objekten seiner Umwelt. Denken vollzieht sich zunächst in der Form aktiven Handelns. Über die praktische Bewältigung von Situationen gelangt das Kind zu deren theoretischen Beherrschung.“

...und 2. Jean Ayers (1984) (Entwicklerin der „Sensorischen Integrationstherapie“) sagt:

„Ohne intensives Spielen, welches den ganzen Körper beansprucht, verschafft sich das Kind nicht das Ausmaß an Sinneswahrnehmungen, das notwendig ist, um das Gehirn in seiner Gesamtheit zu entwickeln“.

Das weite Feld der kognitiven Fähigkeiten zu denen Louis Thursten (1887 – 1955) z.B. Sprachverständnis, Wortflüssigkeit, Rechengewandtheit, räumliches Denken, Auffassungsgeschwindigkeit, Merkfähigkeit und schlussfolgerndes Denken zählt, zu denen aber auch Motivation, Aufmerksamkeit, Konzentration, Kreativität, eigener Wille, Tatkraft, Energie und geistige Ausdauer genannt werden können,sind dementsprechend zuallererst durch ein möglichst freies Spielen und H antieren der Kinder zu fördern. Wir sehen es deshalb als unsere Aufgabe an, ihnen vor allem genügend Zeit und den notwendig Raum, die Umgebung, das richtige Material und die von ihnen selbst gewünschte Unterstützung zum Wahrnehmen mit allen Sinnen und auf die vielfältigste Weise in unserer Kindergruppe zu bieten.

Die jahrelange Beobachtung des Spielens in unserer Gruppe zeigt deutlich, dass ihre eigene Kreativität, ihr Interesse, ihre Lust am Spielen, was in der Kindheit zum Lernen so fundamental wichtig ist, weniger durch sog. „echtes Spielzeug“ herausgefordert wird, sondern eigentlich sehr viel mehr im Umgang mit alltäglichen Gegenständen oder sogar „wertlosen Abfallmaterialien“.

Aus diesem Grunde halte ich es für besonders wichtig, den Kindern z. B. Schachteln, Holzkisten, Tücher, kleine Teppiche, Polster, Decken, Möbelstücke, Seile, Bälle, Kugeln, Plättchen, Küchengeräte und spannendes Abfallmaterial zur freien Verfügung zu stellen. Damit entwickeln die Kinder unserer Gruppe von jeher sehr phantasievolle und ausgedehnte Spielszenen; können währenddessen viele ihrer sozialen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten austesten und verbessern. Häufig beobachten wir auch, dass die Kinder das richtige Spielzeug zweckentfremdet einsetzen und dafür völlig neue Verwendungsmöglichkeiten entdecken.

Auf vielfältigste Weise werden während dieser Art und Weise zu spielen, Erfahrungen mit dem ganzen Körper, mit den verschiedenen Materialien, ihrer Beschaffenheit, ihren Eigenschaften, zum Teil mit mehreren Sinnen gleichzeitig gemacht. Ohne gezielte Übung wird so der für die kognitive Reifung so wichtige Vorgang der sensorischen Integration in Gang gesetzt. Schnell oder ganz plötzlich können die Kinder aber auch Enttäuschung oder Frustration bei diesen Spielen erleben: Wenn das nicht gelingt, was oder wie sie es sich vorstellen; wenn die „Höhle“ immer wieder einstürzt, der Knoten nicht hält, ihnen passendes Material fehlt oder die für das Spiel notwendigen Partner nicht selbst gefunden werden können. Dann sind wir Betreuer gefordert, helfend und ebenso kreativ „einzusteigen“- ohne unsere „Erwachsenen -Vorstellungen“ zu sehr in den Vordergrund zu bringen. Wir beobachten die Kinder genau, hören aktiv zu und versuchen, uns vor allem in die faszinierende kindliche Vorstellungswelt einzufühlen. Manchmal wollen die Kinder von sich aus nur, dass der Erwachsene einfach zuschaut. Der Erzieher kann schon motivierend einwirken, indem er bewundert, zustimmt, bestätigt, oder noch benötigtes Material schnell herbeischafft.
Nicht selten geraten die Kinder bei dieser Art zu spielen an ihre Grenzen oder an die eines anderen Kindes und müssen von der Erzieherin rechtzeitig vor möglichen Gefahren gewarnt werden.

Unsere Kinder spielen besonders gerne Lebenssituationen durch oder nach, die sie so selbst schon erlebt haben oder gerne erleben würden. Sie verwandeln sich in Tiere, versetzen sich in die unglaublichsten Rollen, spielen irreale Geschichten oder welche aus Büchern oder Märchen.

Nicht selten werden bei uns Projektthemen, die den Kindern zuvor mittels Sachbüchern, Erzählungen, Bildern, Liedern und Spielen nahegebracht wurden, später im Freispiel nachgespielt. „Eisbären werden so plötzlich lebendig“ und „unser großer Raum verwandelt sich langsam in eine Pol-Landschaft“.

Natürlich können und wollen wir logisches Denken und Abstrahieren auch mit hierfür klassischen Spielen, wie Puzzles, Memori, Kim- und Tastspielen usw. anregen, aber nur solange die Kinder selber Interesse daran zeigen und nur als zusätzliche Maßnahme zu den frei erfundenen Spielen der Kinder.

 

Bewegungserziehung:

Wir halten auch Bewegungserziehung in unserer Gruppe für äußerst wichtig!

Täglich gibt es außer im Freispiel für alle Kinder auch noch eine Phase, die verschiedenen Bewegungsspielen oder - Übungen gewidmet sein soll!

Sie findet entweder im Freien oder in unserem großen Raum statt und die Kinder haben in dieser Zeit die Möglichkeit, sich mind. einmal am Tag körperlich zu verausgaben, zu toben und „so richtig außer Puste zu kommen“ ( d. h. an die körperlichen Grenzen).

 

Musikalische Erziehung:

Selbstverständlich ist die musikalische Früherziehung von je her ein Bestandteil unseres Konzepts. Mit dem gemeinsamen Singen im Kreis eröffnen wir täglich unser Tagesprogramm. Wir singen und erlernen regelmäßig neue Lieder und Singspiele. Natürlich wird auch der Jahreskreis jeweils mit Liedern begleitet und wir finden immer neue Lieder und Singspiele, die zu vielen unserer Projekte passen. Dabei wird Musik, Bewegung und Sprache jeweils so verknüpft, dass ein ganzheitliches Erleben und Lernen ermöglicht wird.

Große Freude haben die Kinder daran, für unsere gemeinsamen Feste jeweils neue Tänze zu lernen oder auch einmal ein Lied aus einer anderen Sprache und einem anderen Kulturkreis kennen zu lernen.

Durch entsprechende Spiele und Übungen sollen sie u. a. neue akustische Sinneserfahrungen machen können und den Umgang mit Geräuschen, Klängen und Tönen zu verfeinern lernen. Zusätzlich kommt schon seit geraumer Zeit vierzehntägig ein Fachlehrer für Musik vom Freien Musikzentrum zu uns in die Gruppe, um noch gezielter mit den Kindern mit Musik zu arbeiten. Vor allem das Kennenlernen von verschiedenen Rhythmen und ein erstes Ausprobieren verschiedener Instrumente sind Schwerpunkte seines fachgebundenen Konzepts.

 

 

 

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